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2. Bundesliga

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  • Ein bisschen ein verrückter Spielverlauf...

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  • 21. April 2026, 11:34:21

    Ein bisschen ein verrückter Spielverlauf...

    6:4-Sieg über Hilpoltstein
    Zunächst lief alles nach Plan, die knapp 200 Zuschauer in der Jülicher Nordhalle freuten sich über Siege in den Doppeln und den ersten Einzeln. Laurens Devos / Kas van Oost konnten sich mit 3:0 durchsetzen, Robin Devos und Barry Berben sorgten gegen Matthias Danzer und Jan Valenta für anhaltende Spannung über alle fünf Sätze, der erste und der letzte wurden sogar erst in der Verlängerung entschieden.

    Auch die ersten beiden Einzel waren zwar durchaus umkämpft, Laurens und Robin konnten sich aber letztlich doch mit 3:0 durchsetzen. Als nach der Pause auch Kas mit 3:1 gegen Ersatzspieler Jonas Rinderer gewann, stand es bereits 5:0 und viele erwarteten nun ein schnelles Ende der Begegnung.

    Aber es sollte anders kommen: Barry verlor nach langem Kampf gegen Valenta im Entscheidungssatz, Laurens unterlag Danzer 1:3 und Robin musste Martin Buch Andersen nach fünf Sätzen gratulieren.

    Besonders unglücklich verlor Kas schließlich mit 12:14 im Entscheidungssatz gegen Jan Valenta und so blieb es Barry überlassen, im letzten Spiel des Tages den entscheidenden Punkt zum Sieg zu erzielen.

    "Mit den Siegen in den Eingangsdoppeln haben wir einen riesigen Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht" analysiert Chef-Trainer Miro Broda. "Es hätte sogar 6:0 für uns ausgehen können und nach der Niederlage von Barry hatten wir noch mindestens drei Matchbälle, um den Sack deutlich früher zuzumachen."

    Der Trainer räumt ein: "Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich schon von Laurens, Robin und Kas im zweiten Durchgang Siege erwartet, aber alle drei haben verloren. Die bitterste Niederlage war sicherlich die von Kas nach einer 10:5 Führung im letzten Satz."

    So hat sich am Ende die Tradition, dass es zu Hause gegen Hilpoltstein besser läuft als auswärts, wieder bestätigt. Durch die drei Siege im Endspurt der Saison landet der TTC indeland noch auf dem dritten Tabellenplatz, nachdem zwei Spieltage zuvor noch der Abstieg abgewendet werden musste.

    "Das war ein etwas verrückter Spielverlauf heute, aber das passt ja eigentlich ganz gut zu der ganzen verrückten Saison" ist dann auch das Fazit von Miro. "Es ist schön, dass jeder Spieler mit einem Einzelsieg zum Erfolg beigetragen hat und es freut mich sehr, dass Barry ebenso wie schon in Mainz seine Nerven im Griff hatte und so den Siegpunkt machen konnte."

    Fotos folgen

    von Margret Nündel